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Birgit Prill schrieb am August 8, 2018
Liebe Nadja, dank Dir haben Monti und ich wieder Freude am Reiten, an der Dressurarbeit! Dank Dir ist Monti überhaupt wieder reitbar! Und wir entwickeln uns kontinuierlich weiter! Das war nicht immer so… Du, Monti und ich trainieren seit November 2017 zusammen. Ich bin unbeschreiblich dankbar, dass wir zueinander gefunden haben. Hier in Deinem Gästebuch wurdest Du und Dein Training schon so treffend beschrieben, dass ich vieles nur wiederholen kann bzw. mich vielen Aussagen anschließen möchte: Du siehst Herausforderungen- keine Probleme. Pam spricht mir mit ihrem Eintrag aus dem Herzen. Ich kann es für Monti und mich nicht passender beschreiben!! Beim Training ist Monti 100%ig bei der Sache. Ja, es ist für ihn auch mal sehr anstrengend (für mich nicht weniger) und das gibt er uns dann unmissverständlich zu verstehen (wir sehen regelrecht, wie er uns den Mittelhuf entgegenstreckt). Doch nach jedem Training ist er absolut zufrieden und ich verschwitzt und glücklich!! Ich hoffe, Du bleibst uns die nächsten 20 Jahre erhalten!!! Falls Lust am Lesen besteht = unsere Geschichte: Monti ist mein 8-jähriger Vollblutaraber, der mit fast 5 Jahren angeritten wurde. Vollblutaraber = der Begriff suggeriert einem doch eigentlich LAUFFREUDIGKEIT, oder?? Nun, am Anfang hat Monti auch gut mitgemacht. Es war ja alles neu und die Trainingseinheiten nicht lang. Mit sechs Jahren wurde es trainingsmäßig etwas ernster: die Trainingseinheiten wurden erhöht und verlängert. Alles nach der weitverbreiteten Art der FN – ich kannte es auch nicht anders: schöööön vorwärts/abwärts, Runde um Runde, Zirkel um Zirkel. Lt. meiner Trainerin (die wirklich engagiert war, doch bei Monti an ihre Grenzen stieß) bloß noch keine Volten geschweige denn Seitengänge – soweit waren wir noch nicht... Innerhalb weniger Monate wurde aus meinem jungen, neugierigen Araber ein Arbeitsverweigerer – auch im Gelände. Monti verlor jegliche Freude am Training. Mein Bauchgefühl sagte mir schnell, dass die Art und Weise des Trainings ihm nicht gefiel, doch ich hatte nicht die geringste Ahnung und somit keinerlei Alternative was ich wie ändern könnte. Springen machte ihm Spaß, doch schon die Lösungsarbeit empfand Monti als unzumutbar. Es war furchtbar, ihn so zu erleben und keine Lösung in Aussicht zu haben. Ich war wirklich kurz davor, ihn mit 7 Jahren in Pension zu schicken. Im Herbst 2017 erzählte mir meine Freundin Jana, von einem unglaublichen Wochenende in Waal. Sie konnte noch gar nicht so richtig in Worte fassen, was sie dort erlebt hatte = diese Ruhe bei der Arbeit mit den Pferden, die so konzentriert beim und zufrieden nach dem Training waren. Ich war so verzweifelt, dass ich bereit war, mich auf alles Mögliche einzulassen. Ich rief in Waal an, so entstand der Kontakt zu Nadja, wir begannen mit der Arbeit und Monti macht mit 🙂
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